VolksFlirt.de Erfahrungen
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Der Betreiber setzt Profile ein, die von professionellen Chatpartnern betrieben werden!
Auf dem Portal VolksFlirt.de kommt ein moderierter Chat mit Moderatoren sowie Fake-Profilen zum Einsatz. Der Betreiber weist in den AGB darauf hin, dass die Maßnahme dazu dient, die Interaktivität und Dynamik auf der Webseite zu erhöhen. Zudem sollen damit Kunden unterhalten werden. Unsere Erfahrung zeigt allerdings, dass das Ziel nicht die Kundenunterhaltung, sondern die Steigerung von Umsätzen ist.
Betreiber: Multilabel GmbH
Alle Portale (3)- Sitz: Deutschland
- Bewertung dieses Tests: 2/6
- Fake-Profile
Fakten-Tabelle
| Kategorie | Details |
|---|---|
| Betreiber: | Multilabel GmbH, Hohe Bleichen 12, 20354 Hamburg, Deutschland |
| Registrierung: | Geschlecht, sexuelle Orientierung, E-Mail, Passwort, Username, Alter, Standort. |
| Kosten/Coins: | Credit-System für das Versenden von Nachrichten, z.B. 40 Taler für 9,99 Euro. |
| Chat-Logik: | Kostenpflichtige „Taler“ müssen zum Versand von Nachrichten eingelöst werden. |
| Mechanismen: | Moderierter Chat mit fiktiven Profilen. |
| Kündigung: | Account-Löschung im Profil; Erstattung verbliebener Coins möglich. |
| AGB-Hinweis: | „In diesem Rahmen kann SIF zum Einsatz kommen, die zur Optimierung der Nutzererfahrung beitragen. Es ist dabei möglich, dass einzelne Nutzer kurzweilig von der SIF unterhalten werden.“ (Auszug) |
Alternative Datingseite, die wir positiv getestet haben:
AGB-Evidenz
Auszug vom 26. September 2025„In diesem Rahmen kann SIF zum Einsatz kommen, die zur Optimierung der Nutzererfahrung beitragen. Es ist dabei möglich, dass einzelne Nutzer kurzweilig von der SIF unterhalten werden.“
In dem Auszug beschreibt die Firma den Einsatz eines moderierten Chats. Die Chat-Moderatoren werden hierbei als „SIF“ beschrieben, was für „Staff Intelligence Fragmentary“ steht. Diese sollen Nutzer unterhalten, sprich Chat-Nachrichten mit ihnen austauschen. Die Gefahr der Nutzer besteht darin, Geld für diese Chats auszugehen, ohne sich im Klaren über die Identität der Mitarbeiter-Profile zu sein.
Screenshots




Bedienung & Nutzerfreundlichkeit
Das Portal VolksFlirt.de, das eine App für Android-Geräte anbietet, wirbt um eine klar definierte Zielgruppe. Hier sollen vor allem junge Singles, sowohl weiblich als auch männlich, auf die Suche nach echten Kontakten sowie tiefgehenden Verbindungen gehen können. Es heißt, dass man hier die große Liebe finden kann. Das Matchmaking-System basiert vor allem auf Gemeinsamkeiten, traditionellen Werten sowie dem Wunsch, neue Kontakte aus der Region zu knüpfen. Es soll sich um eine respektvolle Community handeln. Zudem heißt es auf der Startseite, dass hier Echtheit, Authentizität sowie ein modernes Design für eine einfache Bedienung geboten werden.
Die Webseite, die von der Multilabel GmbH mit Sitz in Hamburg betrieben wird, setzt in Wirklichkeit aber nur wenig auf Echtheit, Authentizität und Qualität. Unsere Bewertung fällt negativ aus. Moderatoren sind im Einsatz, welche die Profile im Mitgliederbereich betreiben. Die Profile im Mitgliederbereich sind nicht echt und stellen fiktive Personen dar. Reale Treffen sind unwahrscheinlich und die Gefahr einer Abzocke besteht.
Funktionen & Features
Die Plattform bietet eine kostenlose Anmeldung. Nachfolgend hat man Zugriff auf verschiedene Funktionen. Der Fokus dieser Webseite liegt selbstverständlich auf der Partnersuche sowie Kontaktaufnahme. Der Mitgliederbereich bietet eine solide Übersicht und ist relativ gut gefüllt. An dieser Stelle soll bereits erwähnt werden, dass viele Profile ohne Foto sind. Es gibt eine Suchfunktion, um den Mitgliederbereich zu filtern. Im Vergleich zu anderen Webseiten erweist sich diese Suchfunktion jedoch als recht unzureichend. Man kann lediglich nach Alter, Sternzeichen, Region, Profilbild und Online-Status filtern.
Die Suche nach Interessen oder Vorlieben gibt es nicht. Eine besondere Funktion ist der Matchfinder. Dazu braucht es lediglich ein Profilfoto. Das Matchmaking-System basiert auf dem Tinder-Prinzip. Man sieht ein Profilbild, das man liken oder disliken kann. Sollten sich zwei Nutzer liken, kommt es zu einem Match, beide Nutzer werden darüber informiert und können eine Unterhaltung beginnen. Interessant sind zudem die Bereiche „User der Woche“, „Favoritenliste“, „Geschenke“ sowie die Profilbesucher.
Kostenstruktur
Wie bereits zuvor beschrieben, bietet VolksFlirt.de eine kostenlose Anmeldung an. Danach fallen Kosten für die Nutzung an. Die Plattform beschränkt sich ganz auf ein Credit-System. Es gibt kein Abonnement für eine Premium-Mitgliedschaft. Somit kann eine Abofalle ausgeschlossen werden. Das ist ein wichtigerer Punkt in unserer Bewertung. Es handelt sich um einen moderierten Chat. Das Ziel dieser Dienstleistung ist die Steigerung von Umsätzen. Moderatoren nehmen aktiv Kontakt zu Kunden auf, um sie zum Kauf von sogenannten Talern animieren. Die Webseite bietet insgesamt sieben verschiedene Pakete zum Kauf an.
Das Schnupper-Paket enthält 40 Taler für 9,99 Euro. Dieses steht nur einmalig zur Wahl. Das nächstkleine Paket ist das sogenannte Notruf-Paket, welches nach dem erstmaligen Erwerb das kleinste Paket ist. Dieses Paket kostet dann aber 19,99 Euro. Das größte Paket enthält 800 Taler und kostet 359,90 Euro. Das Versenden einer Nachricht kostet fünf Taler. Selbst mit dem Schnupper-Paket liegt der Preis pro Nachricht über einem Euro. Mit dem Notruf-Paket kostet eine Nachricht mehr als zwei Euro. Das größte Paket erlaubt den Versand von 160 Nachrichten. Im Verhältnis zu den hohen Kosten stehen die minimalen Erfolgschancen.
Sicherheit & Datenschutz
Unser Testbericht soll auch die Sicherheit der Kunden sowie den allgemeinen Datenschutz der Plattform genauer prüfen. Zunächst einmal fällt auf, dass man während der Registrierung nicht sehr viele Informationen bereitstellen muss. Demnach ist das Matchmaking-System der Webseite in Frage zu stellen. Nach der Anmeldung besteht die Möglichkeit, weitere Informationen zum Profil hinzuzufügen. Diese Informationen sind durch solide Datenschutzmaßnahmen geschützt. Zudem sind alle Kommunikationen sowie andere Aktionen auf der Webseite mit einer SSL-Verschlüsselung gesichert.
Alle neuen Nutzer müssen sich verifizieren, indem sie die E-Mail-Adresse bestätigen. Eine Zwei-Stufen-Verifizierung gibt es allerdings nicht. Im Vergleich zu seriösen Anbietern scheint die Sicherheit der Kunden nicht an erster Stelle zu stehen. Auch weil das Portal durch viele leere und falsche Profile auffällt. Unsere Recherche zeigt zudem, dass es sich hierbei um eine Moderationsdienstleistung handelt, welche selbst in den AGB verschleiert wird. Unseren Erfahrungen nach besteht keine Chance auf ein Date. Dafür besteht ein großes finanzielles Risiko.
Besonderheiten
Laut den Informationen auf der Startseite soll es sich hierbei um eine seriöse Partnervermittlung für Singles in Deutschland handeln. Leider gibt es im Mitgliedsbereich viele Profile ohne Foto zu finden. Zudem sind unseren Recherchen nach viele Profile im Mitgliedsbereich nicht echt und stellen fiktive Personen dar. Es handelt sich hierbei um einen moderierten Chat. Unseren Erfahrungen nach sind reale Treffen unwahrscheinlich, da hier fiktive Profile im Einsatz sind.
Diese Profile werden nicht als fiktiver Inhalt gekennzeichnet. Dies kann die Nutzererfahrung für Mitglieder erheblich senken. Die Plattform selbst bietet keine besonderen Funktionen. Einzig und allein kann man die sehr hohen Kosten für das Versenden von Nachrichten als eine Besonderheit aufführen. Dabei soll in unserem Testbericht vor allem die Moderationsdienstleistung mit Fake-Profilen im Fokus stehen, denn hier zahlt man sehr viel Geld, um sich mit moderierten Profilen zu unterhalten. Während der Betreiber auf der Startseite mit Echtheit, Authentizität, realen Kontakten aus der Region und traditionellen Werten wirbt.
Fazit
Unser Testbericht über VolksFlirt.de fällt negativ aus. Moderatoren sind im Einsatz und betreiben die Profile im Mitgliederbereich, welche zu einem großen Teil fiktiv sind. Im Verhältnis zu den sehr minimalen Chancen auf Erfolg stehen überaus hohe Kosten. Eine Nachricht kostet immer mehr als zwei Euro. Wir können die Webseite nicht empfehlen und warnen vor der Gefahr einer Abzocke.
Alternative Datingseiten, die wir positiv getestet haben:
Dieser Bericht wurde von der Redaktion DatingPlus24 erstellt. Unsere Redaktion testet seit Jahren Dating-Portale nach einheitlichen Kriterien (Bedienung, Funktionen, Kosten, Sicherheit, AGB-Evidenz) und dokumentiert Missbrauchsmuster wie Fake-Chats, Animateure und Kostenfallen.
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Veröffentlicht am September 26, 2025
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